Safaris
Informationen
| Mirgration der Tiere |
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„Die wahre unverfälschte Natur, ein Stück ,Paradies’, das sind heute noch die großen Nationalparks, für die ich gekämpft habe und weiter kämpfen werde. Ein Nationalpark wird nicht eingezäunt; er ist ein Stück Landschaft, in der nur die einheimischen Tiere und Pflanzen leben, ohne Jagd und Holzwirtschaft. Also ein Stück echte Wildnis.“ Bernhard Grzimek
Die Migration ist die größte Massenwanderung an Säugetieren auf der Welt und ein einmaliges Schauspiel der Natur. Riesige Herden von Gnus, Thomson Gazellen, Zebras und Antilopen ziehen jährlich von der Serengeti nach Norden in die Masai Mara und bevölkern zusätzlich die großen Weideflächen in den Monaten Juli bis September. Im Oktober beginnt der allmähliche Rückzug nach Süden. Der millionenstarken Invasion der Pflanzenfresser folgen auch die Raubkatzen und Schakale. Die großen Herden sind eigentlich immer auf Wanderung und folgen nur dem besseren Nahrungsangebot. So entsteht die über 500 km lange Tour immer getrieben von Hunger und Durst. Wenn in der Serengeti die Lebensgrundlagen knapp werden, ziehen sie nach Norden in die Masai Mara, überqueren den immer Wasser führenden Mara Fluss und gelangen so wieder in Weidegebiete mit ausreichendem Nahrungsangebot an verschiedenen Gräsern und viel Wasser. Erst wenn dort die verschiedenen Gräser abgeweidet sind, geht der zyklische Rundkurs weiter und das Millionenheer der Pflanzenfresser zieht zurück nach Tansania in die Serengeti und das Ngorongoro Gebiet. Die Migration ist also ein einzigartiges Schauspiel der Natur und ein ewiger Kreislauf des Lebens.
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