Safaris
Informationen
| Kitulo NP |
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Ungefähr 2600 Meter über dem Meeresspiegel, zwischen den zerklüfteten Gipfeln der Kipengere-, Poroto- und Livingstone-Berge, dient die vulkanische Kitulo-Erde dem umfangreichsten und bedeutendsten Gebirgs-Grasland Tansanias als Nährboden. Als eines der wichtigsten Einzugsgebiete des Great-Ruaha-Flusses ist Kitulo auch der erste Nationalpark im tropischen Afrika, der vor allem wegen seiner Blumen bekannt ist: Hier kann man nicht nur eine Vielfalt an Orchideen bewundern, sondern auch die wunderschönen, gelb-orangen Fackellilien und eine Vielfalt an Aloen, Proteen, Geranien, Riesenlobelien, Lilien und Margeritenastern (aster daisies), von denen mehr als 30 Arten ausschließlich in Südtansania vorkommen. Großwild gibt es hier eher selten, nur vereinzelt streifen ein paar zähe Bergriedböcke und Elenantilopen durch das offene Grasland. Einzelne Waldflecke beheimaten die vom Aussterben bedrohten Kipunji-Affen; diese Primaten sind Baumbewohner und sie wurden erst 2003 von westlichen Zoologen entdeckt .... Kitulo übt aber auch auf Vogelliebhaber eine starke Anziehungskraft aus Tansanias einzige Population der seltenen Schwarzflügeltrappe (Neotis denhami) ist im Park zu Hause ebenso wie eine Brutkolonie bedrohter Stahlschwalben und ortgebundenen Arten wie der Reichenow-Wida (Euplectes psammocromius), dem Nijombe-Zistensänger und dem Kipengere-Zeisig. Auch im Park einheimische Schmetterlingsarten, Chamäleons, Eidechsen und Frösche bereichern den biologischen Reitum dieses Paradieses. |



