Selous Game Reserve

Das riesige (größer als Dänemark), ungezähmte Paradies des Selous ist das größte ungenutzte Wildgebiet in Afrika und das zweitgrößte in der Welt. Seine generelle Unzugänglichkeit, kombiniert mit der Tatsache, dass keine menschliche Besiedlung innerhalb seiner Grenzen erlaubt ist, hat ein herausragendes Refugium für Säugetiere, Vögel, Insekten und Reptilien gesichert. Der schönste jungfräuliche afrikanische Busch ist hier jahrtausendelang unverändert von einer dreiviertel Millionen wilder Tiere bewohnt. Das besondere ist die unberührte, sehr grüne und fast dschungelartige Natur und der riesige Rufiji River, welcher die Lebensader des Parks ist. Nur ein Zehntel des Reservats ist für Foto-Safaris geöffnet und der Rest in 42 Jagdkonzessionen aufgeteilt. Der Selous hat die größte Population an Elefanten. Löwen sind häufig zu sehen, ebenso wie die riesigen Büffelherden und Gnus, Zebras, Giraffen, Wasserböcke, Paviane oder Elandantilopen. Mit etwas Glück kann ein Rudel Wildhunde beobachtet werden. Die extrem reiche Vogelwelt schließt Goliathreiher, Klaffschnäbel, Hammerköpfe, Schreiseeadler, Nektarvögel, Eisvögel und viele andere mit ein und begeistert Ornithologen genauso wie andere Naturliebhaber. Von den Vereinten Nationen 1982 zum "WELTNATURERBE" deklariert.

 

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